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Wanderberichte

Eine Tour ohne Wasserfall. Kurzer Regen in der Früh in Wien - leider ist auf Wettervorhersagen auch kein Verlass mehr. Anreise nach Grünbach dicht gedrängt im Schienenersatzbus. Gleich geht es bergwärts hinauf zu den Schulen. Ein steiler Steig zum Rastkreuz lässt uns ins Schwitzen kommen, bei bedecktem Himmel fühlt es sich schwül an. Kurze Rast vor der Scheimhütte. Dann wandern wir hinunter ins Miesenbachtal und kommen beim Gasthaus Hornung auf die Straße. Regen hat eingesetzt, somit fällt der Wasserfall ins Wasser und wir streben gleich auf Scheuchenstein zu. Im Gasthaus Perger neben dem Gauermann-Museum kehren wir zur Mittagsrast ein und werden vom Angebot überrascht: Hirschbraten mit Speckfisolen oder Junghirsch in Madeirasauce – das macht den entgangenen Tiefenbach-Wasserfall vergessen. Man muss wissen, der Wirt ist auch Aufsichtsjäger. Mit einem Lob auf die Küche verabschieden wir uns. Inzwischen hat der Regen aufgehört. Nach dem guten Essen macht uns die Steigung hinauf zur Höh gehörig zu schaffen, aber alle schaffen es. Dann wandern wir wieder locker entlang der Hinteren Wand hinunter ins Dürnbachtal. Die Straße nach Waldegg lässt einen flotten Schritt zu und so erreichen wir, freilich ohne Wasserfall, den früheren Zug nach Wiener Neustadt. 4½ Std, 16 km, 560 Hm. 16 Teilnehmer.
Tourenführer + Fotos: Theo M. 

Eine Hochzeit beim Neumüller in Kaltenberg (mit der Bitte nicht zu kommen) ändert unseren Tourenplan. Die Busfahrt von Wr.Neustadt hinauf nach Wiesmath erschließt uns das Paradies der Buckligen Welt. Durch den Kuhwald schlängelt sich die Straße, auf der Höhe bewegende Ausblicke. Der Schneeberg grüßt mit leichter Schneehaube, den Neusiedlersee dürfen wir erahnen. Mit einem Besuch der Wehrkirche beginnen wir unsere Tour. Über Wenezeck geht es hinunter ins Schlattental, die 4 km Straße stecken wir locker weg. Nach einer kurzen Rast biegen wir bei der Feuerwehr Schlatten links ab, über einen Wirtschaftsweg kommen wir hinauf zur Hochstraße, die einzige Steigung des Tages. Und wieder wandern wir bergab, kommen nach Unterbromberg und finden talaus eine Wiese querend den Waldweg nach Thernberg. Im Gasthaus Thaler werden wir schon erwartet. Der Hunger ist groß, aber wir sind nicht die einzigen Gäste, darum dauert es. Nach der Mittagseinkehr drängeln wir zur Bahn, dem Leitenweg folgend ist Scheiblingkirchen bald erreicht.
4½ Std,15 km, 200 Hm, 13 TN.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

Aufstehen zu nachtschlafener Zeit. Im ersten Morgengrauen zum Zug, zuckeln durchs Weinviertel bis Laa/Thaya, das letzte Stück mit dem Bus. Und dann empfängt uns noch Nieselwetter, aber wir lassen uns nicht abhalten von unserer Tour. Der Galgenberg von Wildendürnbach mit seiner Kellergasse rundum ist unser erstes Ziel, der Anblick – zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Dennoch zahlt es sich aus hierher zu kommen. Zum nächsten Ziel queren wir Felder, begegnen Tuxer-Rindern. Kurze Mittagsrast auf einem trockenen Platz im Wald, über die Bachleiten und Grübelkreuz kommen wir Falkenstein näher. Fotostopp, hinauf zur Ruine, Blick mit dem Falken ins Land. Auf einem Steig entlang der Burgfelsen geht es hinunter in den Ort zur Kirche, beeindruckend mit Stiegenaufgang. Wie kommen gerade recht zum Bus nach Laa. Es ist zwar viel zu früh zum Heimfahren, aber für heute reicht es uns. Das meint auch die Sonne, die uns auf der Heimfahrt zulächelt. 4 Std, 14,5 km, 200 Hm, 11 Teilnehmer.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

  

Starteten auf der Riederberghöhe. Nach Regen in der Nacht war es noch etwas kühl aber sonnig. Zuerst auf der Forststraße, dann auf Waldwegen folgten wir der sehr gut markierten Route. Machten 2x kurze Pause und plauderten mit Schwammerlsuchern. Nach zwei Stunden wurde die Troppbergwarte auf 542 Meter erklommen. Die Sicht war zwar klar, der Ötscher jedoch in Wolken gehüllt. Hielten Rast und nahmen danach den unmarkierten, steileren Abstieg zur Forststraße, dem wir bis zur Einkehr auf der Hochramalpe folgten. Flott und bestens verköstigt verblieben wir längere Zeit im Gastgarten. Wind und dunkle Wolken kamen auf, als wir bei letztem Sonnnenschein den Steig hinunter nach Süßfeld/Purkersdorf wanderten, wo wir punktgenau der Bus zur Heimfahrt erreichten und über Alterlaa gerade ein Gewitter niederging. 11,7 km in gemütlichen 4 Std. mit + 270 /-400 Hm.
Tourenführer: Herbert H.  Video You-Tube:  https://youtu.be/nQrbLyP-x1g

Es schon richtig kurzfristig umzuplanen, denn das schöne Herbstwetter fordert zu einer Bergtour heraus. Es braucht zwar einige Zeit öffentlich nach Annaberg zu kommen, aber es lohnt sich wirklich. So beginnen wir froh gelaunt unsere Tour, zuerst ein Stück bergab, dann leicht ansteigend zum Weißen Kreuz, kurze Pause vor dem steilen Anstieg zum Hennesteck. Wir schaffen es nach einer Stunde auf dem Gipfel zu stehen, genießen den Ausblick auf den Ötscher und steigen zur Anna-Alm ab. Die geschlossene Hütte lässt uns nur kurz verweilen. Dann folgen wir der Markierung zum Wastl am Wald. Siegi, unser Glückspilz, stolpert über Pilze, die er gleich einsackt. Bis zur Straße ein gangbarer Weg, dann aber ein verwilderter Steig, jedoch gute Markierung. Über die Klamm gelangen wir hinunter auf die Straße nach Gösing zur Bahnstation. Der Blick auf den Ötscher schönt unsere kurze Wartezeit vor der langen Fahrt mit der Himmelstreppe. 5 Std.; 17 km, 550 Hm. 4 Teilnehmer.
Tourenführer + Fotos: Theo M.