Samstag 12. Sept 2026 GEISSBÜHEL
Aus dem Buch Rundumadum – Gipfelkreuze im Porträt von Claudia Wögerer habe ich als Gipfelziel der heutigen Tour den Geißbüchl in den Türnitzer Alpen ausgewählt. Das Gelöbnis eines jungen Soldaten, der heil aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekommen war, führte zur Errichtung des Gipfelkreuzes. Und ganz in der Nähe befindet sich auch die Josef-Franz-Hütte der Naturfreunde. Wir starten in Rabenstein an der Pielach, unser erster Weg führt zur Pfarrkirche, in der Kardinal Franz König getauft worden war, im Nebengebäude ist ein Gedenkraum an den verstorbenen Erzbischof von Wien eingerichtet. Die Burgruine Rabenstein ist unser nächster Anlaufpunkt. Die Herren von Ramingstein haben im 12. Jahrhundert zur Zeit der Babenberger die Burg errichtet. Die Raben sind erst später in den Ortsnamen gekommen. Bei angenehmen Wanderwetter und stets bergauf erreichen wir die Naturfreundehütte und treffen dort Roman. Vor der Einkehr gehen wir noch zum Gipfelkreuz auf dem Geißbühel, 849m. Mittagspause bei der Josef-Franz-Hütte, wir genießen den Ötscherblick und die warme Sonne, die uns auch den ganzen Nachmittag noch begleitet. Es geht nicht nur bergab auf dem Weg nach Tradigist, zweimal bergauf, das fordert uns, auch psychisch, ein verwachsenes Wegstück, Dornenranken, blutige Wadl – so wird dann noch eine „leichte Tour“ zum Abenteuer. Zeit zum Erholen gibt es auf der Heimfahrt mit der Himmelstreppe.
Die Daten: Theo und 10 Teilnehmer wanderten 5 Std, 16km, 670Hm

