Samstag 17. Jänner 2026 THERNBERG
Dem nebelverhangenen Wien entfliehen und in den „sonnigen“ Süden fahren, das ist der Wunsch aller 12 Teilnehmer. Aber wird sich der Wunsch auch erfüllen? Bis Wr. Neustadt ist es trostlos trüb, im Pittental angekommen, löst sich der Nebel, die Sonne tritt hervor und verzaubert ungewohnt die Landschaft und unsere Stimmung. Dass wir in Thernberg beim Thaler nicht wie geplant zu Mittag einkehren können, stört jetzt keinen mehr. Frohgemut wandern wir durch Sautern und Schiltern, ein Stück Straße hinein in den Graben nach Außerschildgraben. Dann heißt es für uns Wanderer Grödeln anlegen und Stöcke verwenden, denn nun geht es bergwärts der Sonne entgegen. Zur Mittagszeit erreichen wir Stanghof, windgeschützt an eine warme Stadelwand gelehnt halten wir Mittagspause. Von der Straße nach Neustift aus sehen wir die Ruine Thernberg, den Ort selbst steuern wir nicht an, sondern gelangen auf einem neu angelegten Forstweg hinunter nach Innerschildgraben. Der Gasthof Wöhrer hat für immer geschlossen. Nach Scheiblingkirchen finden unsere Schritte schon fast allein, beim Reisenbauer kehren wir noch ein und genießen die Gaumenfreuden der Speisekarte. Unverhofft kommt oft – das hat sich auch heute erwiesen.
Gesamt: 4 Std, 13 km, 320 Hm
Tourenführer und Fotos: Theo M.

