Samstag 7. Februar 2026 TÜRKENSTURZ
Dem Nebel der Stadt entfliehen – in den sonnigen Süden ziehen
Das trostlose Grau hält uns schon zu lange im Griff, dazu die Kälte, die den Boden gefroren hält, das geringe Wanderangebot der vergangenen Woche – Alles muss raus, so die Devise für die 21! Wanderfreudigen. Von der Kirche in Scheiblingkirchen starten wir los. Schon der Anfang des Leit´n-Weges macht uns klar, ohne Grödeln geht nix. Ketten anlegen mit gegenseitiger Unterstützung. Bald verabschieden sich zwei, sie fühlen sich ein wenig überfordert. In Innerschildgraben ändert sich die Situation, wir wechseln auf die Sonnseite, alles aper, bergauf geht es nun nach Weingart. Die Sonne zeigt sich, Frühlingsgefühle kommen auf, da wird uns warm nicht nur ums Herz. Nach Sollgraben hinüber sind die Wege teils recht tief, einige eisige Stellen überwinden wir problemlos. Auch weiter zum Türkensturz kommen wir flott voran, genießen von der markanten, mit Ruinen bestückten Felsnase im Pittental die Aussicht bis zum wolkenverhangenen Schneeberg. Wir haben Hunger.…der Weg nach Seebenstein zwingt uns wieder die Grödeln anzulegen, eine einzige Eisplatte bis hinunter zum Ort. Nach vier Stunden belohnen wir uns mit der Einkehr im Waldhaus, in der warmen Stube sitzen wir ab, unter Krickeln, alten Bildern und Versatzstücken. Auch das Speisenangebot gefällt uns, gut und rasch kommt es aus der Küche – unerwartet so ein Wanderabschluss, wo der Wirt noch gerne mit den Gästen plaudert.
Die Daten: 16 Damen und 5 Herren wanderten 12 km in 4 Stunden und überwanden 390 Höhenmeter
Wanderführer und Fotos: Theo M.

