Samstag 9. Mai 2026 Jakobsweg Melk-Artstetten
Wir beginnen unseren Pilgerweg in Melk mit Kurzbesuch der gotischen Pfarrkirche, dann tauchen wir ein in den idyllischen Auwald und überschreiten die Donau auf der Staumauer des Kraftwerkes Melk. Das weitere Stück des Weges hinauf nach Leiben gilt es auf Asphalt zurückzulegen. Die Sonne macht sich bemerkbar, ja Pilger müssen schwitzen, damit das Bier im Gasthaus Hochstöger gerechtfertigt ist. Weil am Sonntag in Leiben Kirtag ist, hat der Wirt nur eingeschränktes Angebot, keine Suppe, keine Mehlspeise! Dafür unterhält er uns mit seinen Geschichten.
Der Stiegenaufgang zur Kirche St. Corona, sie liegt außerhalb des Ortes, hat es in sich, dafür werden wir mit herrlicher Aussicht belohnt. Auf dem Weg nach Artstetten wechseln Wald und Wiese sich ab, Wolken ziehen auf und wollen uns in Artstetten etwas abregnen. Ein Teil der Gruppe beendet hier die Wanderung, entsprechend der Ausschreibung. Ein kleiner Trupp mit Theo setzt den Weg fort, trotzend der Regenfront. Über Unterthalheim erreichen wir Maria Taferl, besuchen die Basilika und die Konditorei Maria Theresia, und belohnen uns mit Eiskaffee. Im Bus nach Pöchlarn sind alle wieder vereint, während die Abendsonne in das Donautal scheint.
Die Daten: Theo und 12 Teilnehmer wanderten 5 ¼ Std, 22km, 425Hm
Wanderführer und Fotos: Theo M.

